Das solltest du bei Beginn deiner Ausbildung beachten

Hey! Du hast den Ausbildungsvertrag unterschrieben – super! Bevor du deinen ersten Arbeitstag rockst, gibt’s ein paar Pflicht Dinge, die du erledigen solltest.

Hier sind die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

1. Ärztliche Untersuchung
 
Wenn du noch unter 18 bist, brauchst du laut Jugendarbeitsschutzgesetz eine Gesundheitsbescheinigung.
 
  • Hol dir beim Einwohnermeldeamt den Untersuchungsberechtigungsschein.
  • Mach einen kostenlosen Termin beim Hausarzt.
  • Auch volljährige Azubis können manchmal eine Bescheinigung müssen – frag einfach nach. (???)
2. Girokonto / Lohnkonto

Dein Arbeitgeber muss dein Ausbildungsgehalt irgendwo hinüberweisen. Wer noch kein Konto hat, eröffnet spätestens zum Start eines 

3. Kindergeld
  • Du bekommst Kindergeld bis zum 25. Jahr, solange du in Ausbildung oder Studium bist.
  • 2026 sind das 259 € pro Monat – das kommt automatisch aufs Konto deiner Eltern.
4. Ummeldung beim Einwohnermeldeamt (Bei Umzug)
  • Ziehst du in eine neue Stadt, musst du dich
    innerhalb von 14 Tagen ummelden.
  • Nimm Personalausweis/Reisepass und die
    Wohnungsbestätigung mit.
  • Danach Adresse bei Versicherungen, Mobilfunk und
    deiner Sparkasse anpassen.
  • Wenn du noch bei den Eltern wohnst, brauchst du
    das nicht.
5. Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
  • Wenn du eigenständig wohnst, kannst du einen monatlichen Zuschuss von der Bundesagentur für Arbeit beantragen.
  • Wichtig: Vor dem Umzug beantragen – sonst gibt’s keinen Mietzuschuss.
  • Bei dir aktuell nicht nötig, weil du noch bei den Eltern wohnst.
6. Krankenversicherung
  • Ab dem ersten Arbeitstag bist du in der Regel nicht mehr über die Eltern mitversichert.
  • Wähle eine gesetzliche Krankenkasse, die gute Azubi‑Tarife anbietet (Bonusprogramme, günstige Beiträge).
  • Nach Vertragsabschluss die Mitgliedsbestätigung beim Betrieb einreichen.
8. Steuer Identifikationsnummer (Steuer ID)
  • Dein Arbeitgeber braucht die Steuer ID, um Lohnsteuer abzuziehen.
  • Du hast sie schon aus früheren Jobs – falls nicht, beim Bundeszentralamt anfordern (einige Tage Lieferzeit) oder frag deine Eltern.
9. Sozialversicherungsausweis & Rentenversicherungsnummer
  • Für die Beiträge zu Kranken-, Pflege-,  Arbeitslosen‑ und Rentenversicherung brauchst du den Sozialversicherungsausweis.
  • Enthält auch deine Rentenversicherungsnummer - damit sammelst du bereits ab dem ersten Gehalt Rentenpunkte.
  • Bei einem Verdienst über 325 € wird automatisch in die Rentenkasse eingezahlt (Kosten werden vom Arbeitgeber mit dir geteilt).
10. Fragen, die du mit deinem Ausbildungsbetrieb klären solltest
  • Arbeitszeiten und Probezeit
  • Urlaubstage
  • Krankheits‑ und Fehlzeiten‑Regelungen
  • Zuständiger Ausbilder
  • Betriebliche Altersvorsorge und vermögenswirksame Leistungen
  • Fahrtkostenzuschuss oder andere Zusatzleistungen
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